Nicolas Lindt

Schriftsteller & Ritualgestalter

«Ich schreibe Bücher, erzähle Geschichten und gestalte Rituale im Namen der Liebe.»

Wald, 16. Oktober 2018   |   Über mich Was mich bewegt
Wald, 16.10.2018   |   Über mich Was mich bewegt

Was mich bewegt

Es geht immer um Freiheit

Weltpolitische Themen, die mir am Herzen liegen, die mich bewegen, beschäftigen oder mir nahegehen, gibt es viele. Die für mich zurzeit wichtigsten sind hier aufgeführt. Es sollen Gedankenanstösse sein, mehr nicht, ich habe keine Bekehrungsabsicht und weiss natürlich auch nicht, ob ich wirklich recht habe. 
 

• Mich empört Chinas Machtpolitik gegenüber Tibet. Es ist die Angst der Materialisten vor Spiritualität. China könnte positive moderne Impulse nach Tibet bringen. Stattdessen terrorisieren sie ein ganzes Volk und zerstören seine Kultur.

> www.savetibet.org
www.shelter108.de

 

• Ebenso schlimm finde ich Israels Apartheidpolitik gegenüber den Palästinensern. Um nicht falsch verstanden zu werden: Ich habe keine Sympathie für Islamisten, aber was Israel dem palästinensischen Volk seit Jahrzehnten antut, unterscheidet sich nicht von der Art und Weise, wie die Weissen in Südafrika mit den Schwarzen umgingen. Die Palästinenser haben keine Chance gegen die israelisch-amerikanische Militärmaschinerie. Sie können nur mit hilflosen Nadelstichen auf ihre Lage aufmerksam machen. Würde Israel seine Politik ändern, gäbe es für Antisemitismus keinen Nährboden mehr.

> Nicht alle Israeli sind mit Israels Politik einverstanden: www.peacenow.org

> Ein sehr lesenswertes Buch:  Avraham Burg „Hitler besiegen. Warum Israel sich endlich vom Holocaust lösen muss“ (Campus Verlag 2009)

 

• Mich entsetzt, wie in islamistisch regierten Ländern die Frau unterdrückt wird. Die Benachteiligung der Hälfte eines Volkes ist durch nichts zu rechtfertigen, und es erweist sich einmal mehr, wie intolerant eine Religion ist, wenn sie in falsche Hände gerät.

 

• Grausam und falsch finde ich auch die Todesstrafe, die noch immer in so vielen Ländern ausgeübt wird. Niemals dürfen Menschen im Auftrag des Staates andere Menschen töten. Jeder Verurteilte muss mit dem, was er getan hat – wenn er es getan hat! -, leben lernen.

> www.amnesty.ch

 

• Besonders inakzeptabel ist für mich die Todesstrafe in einem demokratischen Land wie den USA. Das jahrelange Dahinvegetieren der zum Tode Verurteilten in sterilen Hochsicherheitstrakten bis zur Hinrichtung selbst ist unvereinbar mit Menschenwürde.